Nachtgedanken, aber nicht von Heine.

August 17, 2008

床 前 明 月 光

chuang2 qian2 ming2 yue4 guang1
cong4 cin4 ming4 jyut6 gwong1

Bed – in front – bright – moon – shine
The bright moonlight shines on the foot of my bed.

疑 是 地 上 霜

yi2 shi4 di4 shang4 shuang1
ji4 si6 dei6 soeng6 soeng1

suspect – is – on – ground – frost
Can there be frost on the ground?

舉 頭 望 明 月

ju3 tou2 wang4 ming2 jue4
geoi2 tau4 mong6 ming4 jyut6

lift – head – towards – moon
I lift my head to see the bright moon.

低 頭 思 故 鄉

di1 tou2 si1 gu4 xiang1
dai1 tau4 si3 gu3 hoeng3

low – head – think – old – country
Lowering my head, I think of home.

Eigentlich ist Kantonesisch (also das in der jeweils dritten Zeile) oder Guangdong-hua gar nicht so schwer. Langsam gewöhne ich mich an das Konzept tonaler Sprachen. Ich habe keine Absicht, so bald auch noch diesen Dialekt zu lernen -obwohl mich das in einer Konversation mit Marktleuten, Reinigungs- und Schneidereibetreibern und Restaurantbesitzern weiterbrächte als Mandarin. Perfekt auf alle derartigen Situationen wäre man aber nur mit Kenntnissen des Vietnamesischen vorbereitet. Diese Sprache steht zumindest bereits auf meiner ToDo-Liste, die mittlerweile 10 Sprachen umfasst. Gnadenlose Selbstüberschätzung.

Chinesische Dialekte sind zu etwa 50% verständlich für einen Sprecher einer anderen Regionalsprache. Ich rege mich nie mehr über Bayrisch auf, das im Vergleich dazu fast Salat mit Musik ist. Erstaunlich ist, dass selbst ähnliche Aussprachen nicht jeweils den gleichen Ton haben (wie soll ich das nur verständlich ausdrücken…), also dass nicht alle stark von der Ausprache und Bedeutung her mit einem Kantonesischen Begriff verwandten Wörter, die beispielsweise in Mandarin den ersten Ton haben, im Kantonesichen den vierten Ton nehmen. Logisch, da letzteres mehr Töne hat, aber dass keine Konsistenz zu finden ist, überrascht schon. Ein weiterer Unterschied – teilweise sind die Schriftzeichen völlig andere, sie entsprechen weder den vereinfachten Kurzzeichen des Mainland (Volksrepublik) noch den traditionellen Langformen, die in den anderen chinesischsprachigen Gegenden verwendet werden (Taiwan, Macao, und eben zu einem gewissen Grad Hong Kong). Dank des Tonreichtums klingt Kantonesisch sehr melodisch, aber das hätte ich vor einem dreiviertel Jahr auch schwärmend vom putong-hua berichtet. Man gewöhnt sich an die Töne, das heißt aber noch lange nicht, dass man sie immer trifft. (Wie mein Onkel, der aus Schanghai shang4hai3 immer shang1hai4, verletzen, macht. Von meinen eigenen faux pas fange ich gar nicht an). Momentan ist sowohl Kantonesisch als auch Vietnamesisch ein undurchdringbares Gewirr an Tönen und unartikulierbaren Lauten (ich hasse Nasalieren!), aber das legt sich garantiert nach zwei Wochen. Für Mandarin habe ich eine gebraucht, aber dann hat es noch einen Monat gedauert, bis ich in der Lage war, als Nationalität nicht Yingguoren (Engländer) sondern Deguoren anzugeben. Der Nachteil von Konsekutivkursen.

Apropos Schriftzeichen – ich weiß absolut nicht was ich “falsch” mache. Ich erkenne gefühlte 3000 Hanzi (Kurzform) aber das versetzt mich weder in die Lage, Zeitschriften zu lesen (obwohl dies angeblich ab 2500 der Fall sein sollte) nicht bin ich in der Lage, bei Onlinetests, die jeweils ihre eigenen Datenbanken der “2000 häufigsten Zeichen” haben (und somit den Anspruch, tatsächlich die meistverwendeten Zeichen abzufragen ad absurdum führen) mehr als 60% zu erreichen. Erstaunlicherweise liege ich bei der Aussprache regelmäßig zu 90% richtig, was eigentlich total kontraintuitiv ist. Schreiben ist wieder eine ganz andere Sache. Die wenigen 400-500 Zeichen, die ich vor meinem inneren Auge sehen kann überfordern mich bezüglich der Strichreihenfolge, die anderen sind, sobald ich ein leeres Blatt vor mir habe, eine willkürliche Anhäufung irgendwelcher ununterscheidbarer Radikale (Grundeinheiten).

Dieses patriotische (;-) ) gu4 xiang1 (Heimat) am Ende des Gedichts assoziere ich mit dem bekannten chinesischen Schlager Ganlanshu (Olivenbaum) von Qi Yu. “Bu yao wen wo cong nali lai, wo de gu xiang zai yuan fang…” (Frag nicht, woher ich komme, meine Heimat ist fern…) Meine neugewonnene Fähigkeit, Volksmusik zu ertragen und Gefallen an Popmusik zu finden ist erschreckend. Wobei zu meiner Verteidigung gesagt werden muss, dass ersteres eher selten grenzdebile (Beispiel aus Deutschland “Ich will in deinen starken Armen liege heute Nacht, du machst mich ganz schwach, halt mich fest, ganz fest”) Textstellen beinhaltet und keine Blechbläser oder Akkordeons einsetzt und letzteres verstärkt auf eine Fusion moderner und traditioneller Klänge setzt. Rap mit Erhu und Guqin und falsetto Beijing-Oper-Einlage ist ganz spannend. Als ich oben “erschreckend” schrieb, dann meinte ich nicht nur für mich, sondern auch für die Anwohner, die sich manchmal S.H.E. oder “Tianmimi” erfreuen dürfen. Live. Nunja. Man kann ja auch mal aus der Rolle fallen.

Diese Philosophie sollte ich auch auf andere Lebensbereiche anwenden. So überheblich und bevormundend die Schreiberin dieser Zeilen auch sein kann, selbst ein Anruf bei den eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt wohnenden Großeltern ist durch bedrückte Stille geprägt. Dabei bin ich mittlerweile für meine Verhältnisse stark extrovertiert, ich war früher so antisozial, dass Hobbypsychologen mir das Aspergersyndrom attestierten. Schade, dass sich das als fremd-hypochondrie herausstellte, denn als Savant fielen mir vielleicht die Schriftzeichen leichter. Wenn ich nur aus meiner Haut könnte…dann könnte ich auch die perfekte Übungmöglichkeit für mein Chinesisch nutzen, die meine Mutter im Discounter aufgegabelt hat. Ja, genau, einen nichtsahnenden chinesischen Studenten, laut Mütterchen “sooo *seufz* nieeedlich!”. In seiner Haut möchte ich aber auch nicht gesteckt haben, als eine Deutsche ihn unauffällig umkreiste und ihn dann zwischen Reiscrackern und Hühnchenbrüsten einkesselte, um sinnvollerweise* auf Englisch zu fragen, ob er denn Chinese sei.

Um auf das Gedicht zurückzukommen, ich bin fest überzeugt, dass ich innerhalb der nächsten 10 Minuten meinen Repertoire an chinesischer Reimkunst eines hinzufügen kann. Dann erhöht sich die Zahl der memorierten Gedichte von 2 auf 3. Und die “Nachtgedanken” gesellen sich zu einem wahrhaft illustren Pärchen hinzu – ein Gedicht über zwitschernde Vögel und fallende Blätter und eines über eine Person mit einem großen Kopf, die keinen Regenschirm braucht.

* Aus drei Gründen: 1. Ihr Englisch ist allenfalls rudimentär. 2. Es ist ein wenig arrogant, davon auszugehen, dass er kein Deutsch kann. 3. Er trug ein Beijing 2008 T-Shirt. Mit einem chinesischen Schriftzug.

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11 Responses to “Nachtgedanken, aber nicht von Heine.”

  1. Benni said

    “ich weiß absolut nicht was ich “falsch” mache.”
    Ich hab da so eine Theorie, was das Lernen von Sprachen anbelangt: Es gibt immer einen Punkt, an dem es unmögliche Anstrengen braucht, um weiter vorran zu kommen. Im Englischen kommt der ziemlich spät (ich glaub, ich bin da immernoch nich angelangt, kann aber auch sein, dass mich die Punktnote nur demotiviert hat), im Französischen so etwa auf der Hälfte der Strecke zum flüssigen Sprachgebrauch (an den stoßen gerade viele im Französischkurs), im Deutschen kommt der gleich, nachdem man die ersten grammatischen Regeln intus hat (man bilde mal mit romanischem Sprachhintergrund einen korrekten Satz im Deutschen =( ).
    Vermutlich bist du jetzt gerade an dem Punkt angekommen, der im Chinesischen auflauert. (das mit den Dialekten klingt übrigens abschreckend kompliziert ._.” )

    “So überheblich und bevormundend die Schreiberin dieser Zeilen auch sein kann, […], denn als Savant fielen mir vielleicht die Schriftzeichen leichter. ”
    Leute stellen sowieso immer total passende Vermutungen zu außerordentlich breittretbaren Themen an… Ich versteh sowieso nicht, warum man in unserer Gesellschaft jedem Menschen gleich irgendwas Psychisches andichten will – Fakt ist, dass jeder Mensch eine atypische Psychologie hat, allein, der herkömmliche Hobbypsychologe glaubt doch auch noch an das Idealbild des psychisch gesunden Menschen (allein schon diese Verhaftung macht ihn zu einem der unsympatischen Sorte von Neurotikern). Ich begreife auch nicht, warum jedes bisschen Mensch in uns unglaublich kommunikativ sein muss, wenn doch bewiesen ist, dass Kommunikativität von vornherein nur die oberflächlichen Aspekte unserer Psyche zuließe. Ich kann beispielsweise nicht mit Leuten am Telefon sprechen, ohne dabei unsicher vor mich hinzustottern, weil ich mich einfach mit Gestik und Mimik verständige. Ich hab auch nicht so das Bedürfnis nach Smalltalk, weil mir der Pulli meines Gegenüber im Normalfall vollkommen egal ist und ich nicht mit jedem über current affairs sprechen mag. Ich weiß ja nicht, wie weit das bei dir ging, aber ich hatte mal ne Phase, in der ich mich sogar drum gedrückt hab, mit bestimmten Menschen reden zu müssen.

    Nunja, man muss deinem Umfeld aber zugestehen, dass es wusste, was Asperger ist und es dir natürlich gleich mal aufettikettiert hat. Andernorts wird man fürs Schweigen mit ganz einfach doofen Blicken gestraft, als würde man was Ekliges im Gesicht rumkriechen haben. Es ist erstaunlich, dass jeder Mensch die Erwartung stellt, dass man sich mit ihm unterhält. Deswegen fahr ich auch nur vormittags mit dem Zug.

    “* Aus drei Gründen: 1. Ihr Englisch ist allenfalls rudimentär. 2. Es ist ein wenig arrogant, davon auszugehen, dass er kein Deutsch kann. 3. Er trug ein Beijing 2008 T-Shirt. Mit einem chinesischen Schriftzug.”
    Ohne deiner Mutter in irgendeiner Weise zu nahe treten zu wollen, aber es ist doch eigentlich ganz witzig zu beobachten, dass wir Deutschen grundsätzlich davon ausgehen, dass man in ein fremdes Land kommt und dort mit Englisch überlebt. Eigentlich beweist sie da sogar lobenswerte Offenheit: heutzutage muss doch jeder, der nach Deutschland kommt, auch akzentfrei Deutsch sprechen, um nicht beargwöhnt zu werden.

    Zu dem anderen Blogeintrag: Mach das noch 3 Nächte, dann Schweiß dein Zimmer in Folie ein und bring es Frau Friedrich mit, die freut sich diebisch. (hmpf, hätten wir nicht seit der 5ten Klasse die absoluten Lehrerversager in Bio gehabt, könnten wir uns jetzt bestimmt über das Paarungsverhalten von Kriechviechern und Schnaken unterhalten – schlimm genug, dass ich es aufgegeben hab, Medizin studieren zu wollen…)

  2. taohuayuan said

    “Es gibt immer einen Punkt, an dem es unmögliche Anstrengen braucht, um weiter voran zu kommen.”
    Das stimmt sicher, das ist bei Chinesisch noch nicht der Fall. Ich bin mittlerweile in der Lage, 70-90% der Erklärungen der Chinese-only Lern-podcasts, aber vielleicht 50% der darin vorkommenden Dialoge/Texte zu verstehen. Ich kann so bis 100 Zeichen pro Tag lernen, aber erstaunlicherweise sind das nicht die, die am häufigsten in Zeitungen vorkommen. Chinesisch ist nicht schwerer als andere Sprachen auch, aber der Erwerb ist zäher, zum Beispiel weil in Lehrmaterialien fast nie Nuancen beachtet werden. Viele chinesiche Wörter transzendieren unsere Vorstellungen von grammatischen Kategorien, aber wenn 1″bang” (helfen), 2″bangmang” (helfen-beschäftigt) und 3″bangzhu” (helfen-unterstützen) alle als “helfen” übersetzt werden, man in manchen Fällen 1 und 2 in der selben Position, 2 und 3 in unterschiedlichen Positionen, 1 mit Passivmarker, 1,2 und 3 am Ende ,aber nur wenn es kein Objekt gibt, verwenden kann, ist das absolut sinnlos. Viele Sätze sind auch zweideutig (bes. im Bezug auf Zeitformen) und kontextbasiert, die Bedeutung/das intendierte “Gefühl” hängt davon ab, ob am Ende ya,ba,ma,o,yo,ne etc. steht. So weit so gut, aber versuch mal mit diesen Partikeln einen Satz zu bilden, über den sich Muttersprachler nicht wundern.
    Im Spanischen scheint das Erreichen dieses Punktes ungefähr nach der selben Zeitspanne wie beim Französischen zu kommen, aber bei mir geht es eigentlich ganz gut weiter, da ich zwischendrin mal lange ausgesetzt hab und nur ein paar Nachrichten pro Woche gelesen habe.
    Schlimmer als dieser Punkt sind eigentlich die periodisch auftretenden Plateaus, die äußerst demotivierend sind. Das Hindernis, das du beschreibst, tritt meist erst auf, wenn man soviel Aufwand ins Lernen gesteckt und eine gewisse Proficiency erreicht hat, so dass man letztendlich zum weitermachen angeregt wird. Aber Plateaus, bei denen weniger das langsame Vorankommen schuld ist, sondern einfach der scheinbar mangelnde Kenntnisstand, um das nächste Level zu erreichen, sind ein Zeichen, da. Das sind nämlich die unbewussten Festigungsphasen.

    “Ich begreife auch nicht, warum jedes bisschen Mensch in uns unglaublich kommunikativ sein muss”
    Diese Erwartung ist aber ein großen Problem, wenn man jemanden kennenlernen will. Anschweigen bringt in der Regel nichts…

    “kann aber auch sein, dass mich die Punktnote nur demotiviert hat” Lass dich keinesfalls davon abschrecken. Englisch ist eine schöne, skurrile Sprache, es wäre äußerst schade, wenn du – mit deinem Talent – auf Grund einer Punktzahl Widerstand gegen sie aufbauen würdest. Mich persönlich spornen schlechte Noten an. Das macht mich nicht besser in Mathe, aber ich hätte nie gedacht dass mich das Fach dermaßen faszinieren könnte. o.O

  3. Benni said

    “Aber Plateaus, bei denen weniger das langsame Vorankommen schuld ist, sondern einfach der scheinbar mangelnde Kenntnisstand, um das nächste Level zu erreichen, sind ein Zeichen, da. Das sind nämlich die unbewussten Festigungsphasen.”
    Sprichst du da jetzt grad auf den Fall an, dass man die Sprache schon gern erlernen will, aber halt irgendwelche Defizite hat, die einem irgendwie jedes Sprachgefühl rauben?
    Das ist das zweithäufigste Problem beim Sprachenlernen (gleich nach Keine Lust Haben). In dem Fall gehen Lehrer aber auch nie auf persönliche Schwächen ein – klar, dass man da zurück bleibt. Eine Bekannte von mir ist jetzt im 13ten Schuljahr und kommt mit Spanisch klasse klar, außer mit den Vokabeln (Vokabeln sind auch immer was sehr verflixtes =/ du müsstest mal über meine Eselsbrücken lachen) – dadurch steht sie auf 6 oder 7 Punkten. In Französisch haben wir auch mindestens 2 Leute, die echt mit viel Liebe an die Sprache rangehen, aber eben ihre kleinen Problemfelder haben… Aber man vermittle einem mal in der SekII, dass es viel Eigenarbeit braucht =/.

    Das sind denke ich auch die Plateaus, die du ansprichst (über die wir glaube ich schonmal geredet haben, oder?), die das Problem auch etwas besser umranden. Ich muss auch sagen, dass ich nie sonderlich lernmotiviert war, aber als ich mich dann für den DELF-Kurs mal zu der ein oder anderen Übung durchgerungen hab, ging das wie von selbst – schade, dass uns unsere Lehre nur so selten so schnell begeistern…

    ““Ich begreife auch nicht, warum jedes bisschen Mensch in uns unglaublich kommunikativ sein muss”
    Diese Erwartung ist aber ein großen Problem, wenn man jemanden kennenlernen will. Anschweigen bringt in der Regel nichts…”
    ^^Das ist schon klar, aber warum sollte ich mit Menschen reden, die ich eben nicht kennenlernen will? Ich mein klar, dieses Anschweigen meint (rein suggestiv) “Ich will mit dir eigentlich nich reden.” . Aber wenn man dann noch dreimal um irgendwelchen verkochten Brei redet und nur ein “Ja.”, “Aha.”, “Hmmhmm!” und “Erzähl mir mehr!” bekommt, hat man auch nich mehr gewonnen. Ich rede unheimlich gern mit Menschen, aber nicht über Sachen, die nur des Gesprächs wegens aufgewärmt werden – so überheblich das auch klingen mag ._.” .

    “Lass dich keinesfalls davon abschrecken. Englisch ist eine schöne, skurrile Sprache, es wäre äußerst schade, wenn du – mit deinem Talent – auf Grund einer Punktzahl Widerstand gegen sie aufbauen würdest. Mich persönlich spornen schlechte Noten an. Das macht mich nicht besser in Mathe, aber ich hätte nie gedacht dass mich das Fach dermaßen faszinieren könnte. o.O”
    ^^Gerade bei Mathe geht es mir auch ein bisschen so. Zu Glück haben wir jetzt erstmal Geometriekram und danach Stochastik, da steigt mein Durchschnitt immer enorm =/. Tz, wer braucht schon Analysis.
    In Englisch ist das aber schon wieder so ‘ne Sache: Ich hab die Vermutung, dass ich mich bei der Frau rein sachlich überhaupt nich verbessern kann. Erster haben wir nicht das Kursklima, dass man groß frei reden könnte (erstaunlicherweise ist reden derzeit meine Stärke in Englisch – was auf die Schwäche im Schriftlichen zurückzuführen ist) und zweiter scheint die auch wirklich was gegen mich zu haben – ich will damit jetzt nich meine Note erklären, die wächst schon irgendwo auf meinem eigenen Mist, aber es ist doch erstaunlich, dass fast alle anderen mit 1ern glänzen. Mal abgesehen davon finde ich den Unterricht auch nicht grad umwerfend und das macht es mir schwer, allgemein für das Fach großes Interesse aufzubringen. Mein English-Hörverstehen ist mittlerweile dank Grey’s Anatomy und Jane Austen sogar besser als das französische (die doofen Pariser sabbeln immer in einem Tempo…), aber mit Arzt- und 19tes-Jahrhundert-Vokabeln kommt man halt in der ökowirtschaftlichen Entwicklung unseres Planeten (ich frag mich, wer sich die Units ausdenkt) nicht grad weit. Und in so einem Fall brauch ich wenigstens jemanden, der etwas Dampf macht und auch mal Fehler ordentlich anspricht. Es hilft mir ebenso nichts, wenn wir was über infinite forms hören, was grammatisch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen ist und dann im Stoff weitermachen, wie, wenn wir die Bücher nicht mal lesen müssen (DPS war aber wirklich der letzte Mist) und 30min der Stunde für Rumsitzen zwecks “Hausaufgabengesprechung untereinander” draufgehen.

    Übrigens, rein aus Interesse und Unwissenheit:
    kognitives Verb (WahDeSag) + Objekt-/Possesivpronomen + Partizip + Ergänzung
    Bspw: “She was concerned of him/his being idle”
    Wie nennt man die Konstruktion? Und warum ist es eigentlich falsch, wenn ich das Possesivpronomen statt dem Objektpronomen benutze?

  4. taohuayuan said

    “du müsstest mal über meine Eselsbrücken lachen”
    Her damit! 😉 Mich interessieren die Merkhilfen anderer. Meine eigenen sind entweder zu analytisch (die meisten Gedächtnistrainer sind strikt gegen rationale Mnemonics…) oder unverständlich für andere (Merk dir mal geschichtlichen Sachverhalt, indem du Parallelen zu einem biologischen vorgang ziehst und diesen mit chinesischen und lateinischen Vokabeln verknüpfst, die du dir vorher über das Englische gemerkt hast. ~~).

    “Erster haben wir nicht das Kursklima, dass man groß frei reden könnte.” Als damals die Sache mit dem “good kisser” war, habe ich aufgehört, mich über die Mitschüler zu wundern.

    ““She was concerned of him/his being idle””
    Diese Konstruktion ist in der Tat problematisch. Keine Ahnung wie sie heißt, daher kann ich leider auch nicht nachschlagen. Bei Variante 1 wird him näher bestimmt. Das kreiert aber of doppeldeutige bzw. verwirrende Sätze, denn der LEser wird fehlgeleitet, zuerst wird ja bspw. “afraid of him” und dann erst “him being” aufgenommen. Diese Überlappung ist kein Zeichen guten Stils, korrekt ist es aber allemal.
    Variante zwei ist akkurater, bezieht sich auf “his idleness”, klingt aber manchmal gestelzt. Such’s dir aus, es kommt hier anscheinend auf den Einzelfall an.
    Richtig: “I sympathized with his suffering ”
    Falsch: “I sympathized with him suffering ”
    Richtig: “With the snow (=him) melting in the sun, ”
    Aber auch richtig, wenn auch für mich seltsam: “With the snow’s (=his) melting in the sun, ”

    Davon abgesehen, leider kann concerned nicht mit “of” verwendet werden (about wäre hier besser).

    “was grammatisch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen ist” Die Madame scheint es immer mal zu überkommen – ‘ach, da war ja mal irgendwas mit Syntax und Lehrplan….’

    “dass fast alle anderen mit 1ern glänzen.”
    Auf die Gefahr hin, überheblich zu erscheinen, aber was manche sich da leisten…Als ich die mit 13 oder 14 Punkte bewertete Klausur von einem der Mädchen gelesen habe, wäre ich fast vom Stuhl gefallen. Nicht dermaßen hohes Sprachniveau, Fehler, die keiner mehr machen müsste…Oder die Präsentation – seltsam, wie man irregular verbs verhunzen kann und in halben Sätzen reden kann und immer noch 11+ Punkte bekommt. Es erschließt sich mir einfach nicht, nach welchem Maßstab die Bewertung erfolgt.

  5. taohuayuan said

    “zweiter scheint die auch wirklich was gegen mich zu haben” Aber warum?

    “(DPS war aber wirklich der letzte Mist)”
    Steht das eigentlich im Lehrplan, und wenn ja, welche Alternativen im Kanon hätte es gegeben? Das würde mich echt interessieren. Dieses Jahr lesen wir wohl Educating Rita, das ist wenigstens mal in BE, aber auch nicht so berauschend.

    “dank Grey’s Anatomy und Jane Austen” Was von Austen hast du gesehen/gelesen?

  6. Benni said

    “Her damit! Mich interessieren die Merkhilfen anderer”
    Naja, beispielsweise präge ich mir lateinische Vokabeln durch bestimmte Lautelemente oder Übereinstimmungen ein. “nix” kommt französisch “neige” sehr nahe und es heißt auch beies Schnee. Außerdem hab ich bei dem Wort “Nixe” immer “la petite fille de la mer” von Vangelis und dieses sanfte meeresblau im Hinterkopf. Beides erinnert mich auch an Schnee.
    “viburnum” (Schneeball) klingt für mich nach Werfen, “vib-” wie “Wirbel”, “-ur-” wie die Endung des PFA, “-num” als Sache. In meinem Kopf: “Sache wirbelt und trifft”. Die Assoziation hinkt, aber da ich etwa 2min darüber nachgedacht hab, wie man das miteinander verbinden kann, merke ich mir die Vokabel bestimmt.
    “niveus” (schneeweiß) – “ni” von “nix” und “veus” wie “weiß”. Das ist vielleicht kein effektives Lernen, aber in Latein hilft es.
    Im Französischen kann man oftmals Sachen aus dem Englischen, Deutschen oder Lateinischen herleiten (derzeit mach ichs aber teilweise umgedreht und bilde deutsche Fremdworte aus französischen Worten, leite englische Vokabeln aus dem Französischen her und vergleiche lateinische damit). Bei einflusslosen Ausdrücken – die es im Französischen sogar nur sehr selten gibt -, kommen starke Verkettungen daher. “peu ou prou” (mehr oder weniger) hab ich das erste Mal in einer Abhandlung über den Romant de la Rose gelesen. Der Romant ist der Anbeginn der französischen Schriftsprache, Marcel Proust ist der Anbeginn des modernen französischen Romans. Erste Silbe von Proust, erster Roman. Und schon ist “peu ou prou” gemerkt.

    “Davon abgesehen, leider kann concerned nicht mit “of” verwendet werden (about wäre hier besser).”
    ^^Ich sollte bei solchen Beispielen länger nachdenken =/.
    Also die Konsrtuktion an sich hatten wir bei Frau Nebel eben wirklich mit Objekt oder Possesiv gelernt, ich glaub sogar, als das mit den infiniten Formen bei Frau Zahn dran war, haben wir das nochmal wiederholt, die hatte aber nur das Objekt verwendet. Aus anderweitigen Gesprächen (beispielsweise mit Max, der ist ja auch nich grad ne Niete in Englisch) wurde mir dann offenbart, dass das Objekt im modernen Englisch gebräuchlicher wäre, das Possesiv eher veraltet. Da ich aber bei Burnett und Austen immer mal wieder drüber gestolpert bin, sah ich keinen Grund, das Posssesiv nich zu verwenden – Frau Zahn hat es mir bisher immer angestrichen…

    Ich mein, rein grammatikalisch würde beides sogar irgendwie für mich Sinn ergeben. “concerned about him being” – sie macht sich Gedanken über ihn, weil er faul ist.
    “concerned about his being” – sie macht sich sorgen über sein Faulsein.
    Zumindest im theoretischen Partizipgebrauch würde das meiner Meinung nach gehen – nun hat das Englische dahingehend natürlich ganz spezielle Feinheiten…

    “‘ach, da war ja mal irgendwas mit Syntax und Lehrplan….’”
    Böswillige Unterstellung: Die Madame hat sich den Lehrplan doch nur einmal am Schuljahresanfang (und vor dem Grammatikeinschub) angeschaut und den Rest des Jahres das Lehrbuch durchgeblättert. Ich denke, wir hätten das mit der Grammatik sonst näher verfolgt.

    “Auf die Gefahr hin, überheblich zu erscheinen, aber was manche sich da leisten…Als ich die mit 13 oder 14 Punkte bewertete Klausur von einem der Mädchen gelesen habe, wäre ich fast vom Stuhl gefallen.”
    Das hat ja nix mit Überheblichkeit zu tun, du hast ja eingängig bewiesen, dass du weißt, worüber zu sprichst. Wo die Frau allerdings die Stilpunkte und vorallem den Inhalt für manche Klausuren herbekommt, ist mir auch schleierhaft. Allein, den Textauszug im ersten Teil der letzten Klausur hätte man rein theoretisch tiefgehend behandeln müssen, um die Fragen tatsächlich ausreichend zu beantworten (beispielsweise spielte die Charakterisierung der Aufpasserin für die Charakterisierung der beiden Jungs eine große Rolle). Ich mein, dann soll sie eben alle gute Noten geben, aber dann frage ich mich, warum ich explizit Abzüge im Stil bekomme, weil ich schon versuche, das ein oder andere Highlight zu verarbeiten (dass ich mich da auf dem dünnem Eis meiner Englischdefizite bewege, brauchen wir denke ich nicht zu diskutieren). Vorallem kommt dabei doch auch nichts dem Schnitt der Klasse bei. Wenn du 15 Punkte hast, überlegt man doch erstmal, wem man sonst noch so ne 1 andrückt. Der Witz ist ja, dass die dir am Anfang für die Vorträge und so Abzüge geben wollten, weil du angeblich schlecht zu verstehen warst (ich sag’s auch nochmal für’s Protokoll: Dein Akzent ist absolut gut zu verstehen – und hey, ich hab die zweitschlechteste Note der Klasse, wenn ich dich versteh’, dann wohl auch die klasse 1er…).

    ““zweiter scheint die auch wirklich was gegen mich zu haben” Aber warum?”
    Naja, eins ist jedenfalls klar: Als ich im Unterricht gegessen hab, war ich schon einige Wochen lang untendurch (gut, das war auch nicht wirklich die feine Art, aber für irgendwas muss man die Hausaufgabenbesprechung ja nutzen – mal abgesehen davon war ich einer von 3 Leute, die sich ihrem unhöflichen Appetit hingegeben haben).
    Woran genau es liegt weiß ich auch nich, Fakt ist, dass der Groll spätestens da war, als ich meine zweite Klausur später als der Rest zurückbekommen habe, weil ich am Rückgabetag krank war. Wer weiß ob die denkt, dass ich schwänze oder was…

    “Steht das eigentlich im Lehrplan, und wenn ja, welche Alternativen im Kanon hätte es gegeben?”
    Nunja, der Grundkurs hat einstimmig Animal Farm gelesen. Ich denke aber, DPS war lernplan gebunden. Ich mach der Frau ja eigentlich auch nur den Vorwurf, dass sie uns das Lesen praktisch abgenommen hat – was im Endeffekt humaner war, aber die Inkonsequenz ist doch leicht bedenklich (war aber absehbar).

    Educating Rita sagt mir nur bedingt was, der Plot schreckt mich allerdings eher ab, obwohl er vielleicht sogar ganz interessant verarbeitet sein könnte. Im Grunde klingt das erstmal ein bisschen elitär und lebensnah…

    “Was von Austen hast du gesehen/gelesen?”
    Gelesen hab ich nur Pride & Prejudice, größtenteils für Sprachübungen (das mit dem Akzent will ich tatsächlich durchziehen, das geht aber am einfachsten an bewusst englischer Literatur, weil der Stil etwas gespreizter ist). Gesehen hab ich auch den Film und außerdem noch Becoming Jane. Im Grunde verlaufen die bis auf kleine Details exakt gleich, da muss ich den Kritikern rechtgeben, allerdings steckt beispielsweise in Becoming Jane mehr Feingefühl (und um einiges mehr übermütige Fantasie, was Austens Leben angeht), weil der weniger für’s Mainstreampublikum war (jedes Girlie und Möchtegern-“Jane Austen ist meine Heldin”-Tanzbein hat Pride & Prejudice gesehen, Becoming Jane nichtmal die Hälfte – was sagt das über Popularität aus?).

    Demnächst mag ich noch Emma, Mansfield Park und die Fragmente lesen, letztere interessieren mich eigentlich besonders (vorallem Juvenilia), weil unfertige Arbeiten immer einen gewissen Reiz haben, wenn man selber schreibt.

  7. Benni said

    Sorry, ich hab schon wieder Wörter verwechselt und fiese Typos gemacht ._.” . “lernplan gebunden” – das sieht richtig eklig aus und klingt auch so.

  8. taohuayuan said

    “das Objekt im modernen Englisch gebräuchlicher wäre, das Possesiv eher veraltet” Das stimmt, nur in manchen Fällen ist es schlicht unmöglich eines der beiden zu benutzen. Im gesprochenen Englisch kommt fast immer das Objekt zum Einsatz, aber das bedeutet nicht, dass es “richtig” ist. (Hier kommt auch wieder der Unterschied zwischen preskriptiver und deskriptiver Grammatik zum Vorschein.) Hast du konkrete Beispiele, die als falsch gewertet wurden?
    Probieren wir mal den Google-Indicator:
    >>aproximadamente 784 de “concerned about him being”<>aproximadamente 2,290 de “concerned about his being”<>211 de “concerned about him feeling”<>8 de “concerned about his feeling”<>153 de “concerned about him learning”<>1 de “concerned about his learning”<<

    “Als ich im Unterricht gegessen hab” Solange du nicht lautstark mit Folie knisterst, hat das eigentlich mit dem Lehrer nicht viel zu tun. Ich würde die Schüler lieber essen lassen als dass sie den Rest der Stunde ihren Gedanken an ein Sandwich nachhängen. Naja…

    “weil du angeblich schlecht zu verstehen warst”
    Mittlerweile bin ich echt genervt vom ständigen “Bemüh dich doch, das nächste Mal etwas langsamer zu sprechen”. Als ob man darauf bauen könnte dass künftige Gesprächspartner das auch tun würden. Ich hätte auch lieber einen britischen Akzent, aber das lässt sich ncith so schnell ändern, ich kann zwar mehrere Akzente verwenden, aber Standard ist einfach dieses komische AE mit langen A’s.

  9. taohuayuan said

    “aber dann frage ich mich, warum ich explizit Abzüge im Stil bekomme”
    Ich bau manchmal kleine Tests – obscure Vokabeln, ungewöhnliche Konstruktionen – in die Klausurtexte ein, um zu sehen, wie weit man gehen kann, und vor allem, ob sich die betreffenden Lehrer informieren können. Bisher sind sowohl Frau Zahn als auch Frau Lindner zu 80% darauf eingegangen – und haben es angestrichen.

  10. Benni said

    “Hast du konkrete Beispiele, die als falsch gewertet wurden?”
    Leider nich, English ist eines der Fächer, in denen ich die Arbeiten nich ordentlich sammel, um Frust zu vermeiden (irgendwo hab ich das alles bestimmt noch stecken \o/ ). Wenn du einverstanden bist, würde ich dir aber auch gern mal meine nächste Klausur unter die Nase halten, es ist meistens schon zu spät für Reklamationen, wenn ich die grammatischen Regeln im Internet zusammengesucht hab ;_;. Außerdem kannst du dich dann von meinem schlechten Sprachniveau überzeugen, das ist doch toll!

    Die google-Ergebnisse sprechen für die Problematik der Konstruktion – ich werd aber vorerst bei meinem Possesiv bleiben, das klingt auch viel hübscher \o/.

    “Solange du nicht lautstark mit Folie knisterst, hat das eigentlich mit dem Lehrer nicht viel zu tun.”
    Naja, im Grunde finde ich selber, dass es sogar recht unhöflich der Frau gegenüber ist, aber solange sie es nicht mitbekommt…

    “Mittlerweile bin ich echt genervt vom ständigen “Bemüh dich doch, das nächste Mal etwas langsamer zu sprechen”[…], aber Standard ist einfach dieses komische AE mit langen A’s.”
    Sonnen Akzent raus und wieder rein zu bekommen ist auch sehr schwer. Ich hab mal ne Weile viel Französisch aus dem Québec gehört und hab jetzt manchmal noch die Anwandlung “bien” als “bang” auszusprechen, andererseits stecke ich rein akzenttechnisch zwischen Marseille und Paris fest (der Unterschied ist riesig!).
    Übrigens find ich die britischen Akzente auch sehr schwer zu immitieren, weil die Nuancen wirklich sehr fein sind (3 verschiedene t’s und d’s).

    “Ich bau manchmal kleine Tests […] – und haben es angestrichen.”
    XD Das ist voll lustig ^_^. Sagt aber auch genug über die Qualität unserer Englischlehrer aus.

  11. Benni said

    Was ich noch vergessen hatte (beachte die Doppelposts garnich ._.”” ) :

    “Mittlerweile bin ich echt genervt vom ständigen “Bemüh dich doch, das nächste Mal etwas langsamer zu sprechen””
    Immer schön nicken und Ja und Amen sagen. Allgemein musst du dir sowieso von niemandem was vorschreiben lassen, du bist nun noch in der Lage, dass du nun wirklich das entsprechende Sprachniveau hast und jeder, der dir das schlechtreden will, sich schämen sollte.
    Ich denke, du weißt das alles selber und mir ist auch klar, dass es trotzdem nervt, aber ich finde, das sollte mal gesagt worden sein. Dein Sprachtalent ist was Einzigartiges, 90%, die dir das niederreden sind Neider und die anderen 10% die Leute, die auf die Neider hören. Ich mein, rein technisch führen wir auf Englisch Diskussionen über den Klimawandel, da sollte man schon erwarten, dass man gutes Englisch versteht.

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