Business, baby

November 4, 2008

Da leider in letzter Zeit es nicht immer geschafft habe, rechtzeitig meine amazon.de-Rechnungen zu begelichen (ich bezahle ja gerne Mahnungsgebühren)  und das meiner Zuverlässigkeitswertung dermaßen geschadet hat, dass ich bei meinen Hauptkonto nicht mehr auf Rechnung bezahlen darf, ich in Ermangelung einer Kreditkarte bzw. eines bankeinzugsfähigen Kontos darauf angewiesen bin, habe ich noch ein Konto angelegt. Und noch ein weiteres, da bei Erstbestellungen der Bestellwert nicht 100€ übersteigen darf. Das Resultat:

Konto 1: keine offenen Bestellungen

Konto 2: Erstaunlicherweise wurde eine 6 Artikel beinhaltende Bestellung auf 3 Pakete aufgesplittet, von denen zwei (mit jeweils einem Buch) am selben Tag versandt wurden, nur vier Tage vor dem dritten, obwohl ich Gesamtsendung ausgewählt hatte. Dieses Verhalten würde einen Sinn ergeben, wenn die gewünschten Artikel zu sperrig o.ä wären, aber es sind doch nur ganz normale <300-seitige Taschenbücher?

Konto 3: Ähnliches Phänomen, eine Bestellung mit vier Artikel wurde auf ebensoviele Sendungen aufgeteilt. Ergo: Ein Paket darunter mit einer einsamen DVD. Das Schlimmste: die voraussichtlichen Lieferungsdaten unterscheiden sich um je einen Tag. Kommende Woche wird  also vier Tage hintereinander der Paketbote unsere Treppen hochgejagt.

Och nö…

Die Nachbarn, die die 7 Pakete annehmen dürfen, tun mir leid. Die Lieferzeiten sind denkbar ungünstig für Werktätige oder Schüler, wenn es sich zum Beispiel um Nachnahmesendungen handelt. Dabei fällt mir wieder ein Telefongespräch vom Freitag ein – warum wundern sich Versicherungs-/Bank-/Versandhandelmitarbeiter regelmäßig, dass meine Mutter nicht vormittags erreichbar ist? Beziehungsweise, warum rufen solche Leute IMMER nur vor 12 Uhr zum ersten Mal an? Seit wann arbeiten Frauen nicht mehr normalerweise vormittags? Für meinen Vater habe ich zumindest noch keine morgendlichen Anruf entgegennehmen dürfen. Ihr seid ca. 17 Jahre zu spät, wenn ihr meine Mutter früh erreichen wollt….

Scientific American schuldet mir schon 5 Ausgaben und das Spezialheft zu Parallel Universes. Ok, meine Zahlungsmethode war auch eher unorthodox. (Was verwendet man in Deutschland auch keine Schecks mehr? Und Kreditkarte…lassen wir das. Es wird langweilig.) Aus Unsicherheit über die Zahlweise habe ich die Sache erstmal lange aufgeschoben, dann den Kundendienst kontaktiert, ob eine Zahlung in Euro möglich wäre. Offenbar hatte er das Wörtchen “cash” überlesen, bald darauf (2 Monate später) erhielt ich meine 30 Euro (die Münze hat entweder der Zoll, die Post oder SciAm einbehalten. Hmpf.) zurück, anbei der Hinweis, man könne keine Fremdwährung annehmen. Hätten sie jedoch die 32€ umgetauscht, wären mehr Dollar herausgekommen, als der Preis in $ eigentlich angegeben ist – Pech. Im nächsten Anlauf bin also ich zur Bank – in der dritten waren auch tatsächlich Dollarnoten vorrätig – 44$ getauscht und wieder in einen Briefumschlag gestopft. (Wenigstens sind jetzt keine Münzen dabei, die man unterschlagen könnte.) Das war vor wiederum zwei Monaten. Mahnung habe ich bisher keine erhalten, das ist zumindest kein negatives Zeichen. Mal sehen, ob ich die Hefte bekomme bevor die 1-year-subscription um ist.

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