同一个世界 —— 同一个语言?

November 14, 2008

Französische Vokalapproximationen übers Chinesische, einfach nur brilliant. \O/ (<— ist das eigentlich ein 哎哟 oder ein 加油 Smiley?)

Dann wiederum sollte man nicht versuchen, japanische Wörter so auszusprechen, als wären sie Chinesisch. Vorallem ist davon abzuraten Töne einzuschmuggeln, Japanisch kennt zwar einen sog. “pitch accent”, aber tonal ist es nun auch nicht. DIe größten Schwierigkeiten bereiten mir die Kanji, aber nicht aus denselben Gründen wie für die meisten anderen Japanischlerner – ich dürfte zwar die meisten Kanji bereits kennen schaffe es einfach nicht, schnell genug umzuschalten und 先生 nicht “xian1sheng” sondern “sensei”, 学校 statt “xue2xiao4” als “gakkou” zu lesen oder 黑板 nicht als “hei1ban3” sondern “kokuban” auszusprechen. Beispielsweise hat allein 人 als Zeichen unabhängig von der Sprache vier Lesarten – ren2 als echte chinesische, hito als japanische, jin als “chinesische Aussprache im Japanischen” und nin, dass ich noch nicht in irgendeinem Kontext angetroffen habe. Und die kana (katakana [die eckigen Krakel] bzw hiragana [die geschwungenen Krakel]) sehen alle gleich aus…

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5 Responses to “同一个世界 —— 同一个语言?”

  1. Benni said

    C’est un émoticône qui s’éclate en cris de joie =3 . Mais je disait qu’il se forme mieux avec la minuscule d’un O, sinon ç’a l’air d’une tête étant en train d’exploser ;).

    Im Übrigen sind die Nasallaute auch das Witzigste an der französischen Sprache, ich denk aber, du bekommst die schnell hin (letztens wars schon beeindruckend gut ;P ). Es ist halt tatsächlich sehr gut, immer Parallelen zu ziehen, selbst wenn die noch so absurd erscheinen – zumindest erhältst du so ein klares Bild. Im Übrigen kannst du dir die auslautenden Silben im Französischen wie den fünften Ton vorstellen (dann klingt stoïcisme aus nich wie English “stoicism” ;P ).

    Zu der Japanisch-Chinesisch-Verwirrung kann ich nich viel sagen, außer, dass das sicher einfach nur noch etwas Übung braucht – der Vergleich ist weit hergeholt und sicher nicht annähernd so kompliziert, aber ich hab lange gebraucht, bis ich das Französische u wie ein ü ausgesprochen und nicht mehr “ang pocó” für “un poco” im Spanischen gesagt hab.

  2. taohuayuan said

    \o/…Irgendwie bringen mich französische Texte jedes Mal zum Lachen, weil darin soviele kleine Wörter und vorallem spontan wirkende Striche (Apostrophe, Akzente und so 😉 ) vorkommen.

  3. Benni said

    Ich find das aber eigentlich sogar das stimmig mit den kurzen Wörtern und den vielen Strichen, letzteres hat was ästhetisches und ersteres macht das Lesen unheimlich einfach.
    Wiederum gibt es halt auch so Schrullen wie die Vokalhaufen (“Elle a été créée”, “Beaux toutous sont toujours heureux”). Oder eben aufeinander gehäufte Prä- und Suffixe (“anticonstitutionellement”).

    Naja, jedenfalls sind diese ganzen Accents, Miniwörter, Prä- und Suffixe, Endbetonungen und Auslautsilben der Grund dafür, warum man französisches Fernsehen niemals ganz verstehen wird – vor allem nich die Pariser Nachrichtensprecher. Die sind viel lustiger! (da zu Tode geschminkt und so schnell quasselnd, dass man an Zeitraffer glaubt)

  4. taohuayuan said

    Verstehen Franzosen ihre Nachrichtensprecher?
    Zumal ich mich frage, woran es liegt, dass die Nachrichtensprecher in manchen Sprachen (Englisch, Arabisch) weitaus langsamer als der Durchschnittsmuttersprachler reden, es bei Chinesisch oder Französisch aber umgekehrt ist. In der absoluten Satzlänge für denselben Informationsgehalt gibt es ja in der Summe gesehen keine großen Unterschiede.

  5. Benni said

    Naja, eine Bekannte aus der Provence meinte mal, sie würde keine französischen Nachrichten schauen, weil sie davon irgendwie Nervenrasen bekommt und sowieso nicht soviel Information auf einmal verkraften kann und lieber schweizer Nachrichten schaut, weil man bei denen praktisch einschlafen kann (schweizerfranzösisch ist genauso langsam wie schweizerdeutsch).
    Dazu ist natürlich zu sagen, dass die in der Provence auch recht langsam sprechen.

    Das Schlimme gerade bei den Parisiens ist aber eben, dass die auch im normalen Umgang unglaublich schnell vor sich hinsabbeln und ganze Silben dreist verschlucken. Möglich gemacht wird das durch die Endbetonung, weil man halt alle Silben zuvor auf die eine zusammenschiebt, ohne eine Zäsur vorzunehmen (so klingen dann auch die Sätze: hahahahaha’hah, hahahaha’hah, hahahahahahahahahahahahaha’hah). In den Nachrichten wissen die nun genau, was sie sagen wollen (im Normalfall baut ein Francophone ja hinter jedes dritte Wort ein “euh”, weil er erstmal nachdenken muss, was er eigentlich sagen will – aber nicht etwa, dass er den Teilsatz zuende redet, nein, das geht von “Ich habe gesehen dass er … euh … muss sein gewesen … euh … ein Pferd und das ich habe gehabt … euh … vergessen).

    Sehr witzig ist übrigens der Québec-Effekt: Im französischen Fernsehen werden Sendungen aus dem Québec grundsätzlich untertitelt, weil die Aussprache größere und die Idiomatik kleine Unterschiede aufweist. In der émmission mondiale werden mittlerweile auch hin und wieder Filme, in denen bewusst Parisien gesprochen wird, untertitelt, einfach, weil ein “pas encore ça” schnell zu einem “psngsa” wird.

    Ein bisschen macht mir das die Sache aber auch sympatisch – die sprechen noch ein bisschen undeutlich-nuscheliger, schneller und silbenverschluckender als ich =3 .

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