SdT – Anti-Prokrastination

January 4, 2009

不要整天儿,心思学习

nǐ bù yào zhěngtiān jiù xiǎngzhe wánr, yào bǎ xīnsī fàng zài xuéxí shàng.

Aufgaben:

a) Subjekt im zweiten Satzteil?

b) 儿?

c)Funktion/gedankliches Konzept von  着?

d) 不要 – Nichtwollen?

e) 把-Konstruktion?

f) Heraussuchen von Präpositionsäquivalenten

Üw

Du nicht-wollen jeden-Tag nur denken-(Verlaufsform) spielen, wollen nehmen-Gedanken platzieren-zu lernen-auf.

Üi

Du solltest nicht jeden Tag bloß an Spielen denken, sondern deine Gedanken [zusammen nehmen und] auf das Lernen richten.

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6 Responses to “SdT – Anti-Prokrastination”

  1. Benni said

    Üw
    du – nicht sollen – immer – nur – denken – fangen – berühren – spielen – wollen – handhaben – Gedanken – auf – Lernen – zuerst

    Üi
    Du sollst nicht immer nur ans Spielen denken, sondern dich erst auf’s Lernen konzentrieren.

    Ich vergesse immer wieder die zusätzliche Bedeutung von 着, bzw. hab ich aus irgendeinem Grund sowieso Probleme mit Wörtern mit diesem Schweif nach links im Radikal…

    a) Ich vermute doch immer noch “Du”, weil die “nicht wollen, wollen”-Konstruktion (die übrigens sehr praktisch und niedlich ist) ja auf ein “nicht, sondern” hinausläuft, die Sätze also beide das selbe Subjekt haben.

    b) Das ist bestimmt für dieses ominöse R zuständig, das mir das Wörterbuch nicht vorlesen will, scheint aber irgendwie ein Diminutiv zu sein, das hab ich nämlich neulich schonmal in Verbindung mit irgendwelchen “Kinderworten” gelesen.

    c) Ähnlich wie das -ing im Englischen, vermutlich will das aussagen, dass der/die “Du” sich immer noch nur auf’s Spielen einrichtet.

    d) Nicht sollen. Sowas gibt’s übrigens auch im Französischen, allerdings ist das da schon wieder ein bisschen zynisch und herbalassend. Im Endeffekt machen diese “nicht sollen”-Konstruktionen in anderen Sprachen irgendwie immer mehr Sinn als im Deutschen – “Ich soll nicht? Also darf ich, oder wie?”

    e) Da hab ich übrigens die bà-Variante genommen, weil die mir sinnvoller erschien, aber wenn es eine Konstruktion ist und du bǎ schreibst, wird das wohl einen tieferen Sinn haben. Ich hätte “handhaben” einfach etwas weiter gefasst und gesagt, dass er/sie seine Gedanken so unter Kontrolle bringen soll, dass sie ihn/sie nicht nur zum Spielen veranlassen.

    f) 放在 und 上? Für 上 gibt er mir zumindest die Übersetzung “auf” im indirekten Sinne, aber im Grunde ist das ja hier was anders. 放在 wiederum ist wohl eher direkt (放 für die Bewegung, 在 für den Ort – rein linguistisch ist die Verbindung sehr spannend).
    Gibt es noch mehr? =(

  2. taohuayuan said

    a) Ich vermute doch immer noch “Du”,… die Sätze also beide das selbe Subjekt haben.
    >>>Ja.

    b) Das ist bestimmt für dieses ominöse R zuständig, das mir das Wörterbuch nicht vorlesen will, scheint aber irgendwie ein Diminutiv zu sein, das hab ich nämlich neulich schonmal in Verbindung mit irgendwelchen “Kinderworten” gelesen.
    >>> Einerseits ein Diminuitiv (beispielsweise habe ich einmal von einer Chinesin gehört, dass für ihr Kind ein intuitiver Unterschied zwischen 玩儿 und 玩 besteht – 玩儿 ist “Vor-sich-hin-Spielen” und 玩 Spielen mit Regeln bzw. Ausgehen), andererseits ein Affix, das besonders im Norden Chinas verwendet wird (ganz exzessiv auch in 北京, einer der Gründe warum das Chinesisch dort schwer verständlich ist, obwohl es als Standard gilt) Das Phänomen heißt übrigens (wer hätte es geahnt) 儿话. 儿 wird meist an -n/-ng Endungen angehängt, aber nicht nur: 面条儿 beispielsweise. Schleicht sich auch beim Englisch ein: QQ wird so zu Q儿Q儿.

    c) Ähnlich wie das -ing im Englischen, vermutlich will das aussagen, dass der/die “Du” sich immer noch nur auf’s Spielen einrichtet.
    >>>Schön, dass du auch die “negative” Nuance erfasst hast. Verlaufsformen sind verhältnismäßig rar.

    d) Nicht sollen. Sowas gibt’s übrigens auch im Französischen, allerdings ist das da schon wieder ein bisschen zynisch und herbalassend. Im Endeffekt machen diese “nicht sollen”-Konstruktionen in anderen Sprachen irgendwie immer mehr Sinn als im Deutschen – “Ich soll nicht? Also darf ich, oder wie?”
    >>>:)
    e) Da hab ich übrigens die bà-Variante genommen, weil die mir sinnvoller erschien, aber wenn es eine Konstruktion ist und du bǎ schreibst, wird das wohl einen tieferen Sinn haben. Ich hätte “handhaben” einfach etwas weiter gefasst und gesagt, dass er/sie seine Gedanken so unter Kontrolle bringen soll, dass sie ihn/sie nicht nur zum Spielen veranlassen.
    >>> “Handhaben” ist schon nicht schlecht.
    Mit dem bǎ lässt sich aber eben auch eine (häufige!) Konstruktion bilden, *Subjekt* “nimmt” (bǎ) *Objekt* und macht *Prädikat* damit. Die Regeln dafür sind etwas verschlungen, beispielsweise muss das Objekt konkret sein. (Ich kann also nicht “einen Apfel” nehmen und aus dem Fenster werfen, es muss “der (bestimmte) Apfel” sein.) Dann sollte auch das Prädikat abgeschlossen sein, der Apfel muss “AUFgegessen” und das Auto “SAUBER gewaschen” werden.

    f) 放在 und 上? Für 上 gibt er mir zumindest die Übersetzung “auf” im indirekten Sinne, aber im Grunde ist das ja hier was anders. 放在 wiederum ist wohl eher direkt (放 für die Bewegung, 在 für den Ort – rein linguistisch ist die Verbindung sehr spannend).
    >>>Insgesamt ist das Konzept des Gedanken AUF etwas Platzierens interessant. Es gibt viele, kaum intuitive Verwendungen für 上 oder auch 放 auf diese Weise.

    Wie lief übrigens das Vorabi?

  3. Benni said

    “*Subjekt* “nimmt” (bǎ) *Objekt* und macht *Prädikat* damit.”
    Das ist ja absolut genial! XD

    Das Vorabi war ganz okay für ein Abi vor dem Abi… Deutsch (Kafkaaaa!) hat sich als sehr angenehm erwiesen, allerdings habe ich die Inhaltsangabe total ausgespart (dafür tolle Seitenhiebe auf sämtliche andere Texte vorgenommen; ich sollte von jedem Autor für Deutsch mehr als nur das Hauptwerk lesen, das macht sich eindeutig gut).
    In Englisch bin ich recht gut durchgekommen (effektiv knapp 1000 Wörter + den Übersetzungstext) und war – wie du vielleicht festgestellt hast 😉 – viel zu früh fertig, allerdings hatte ich im Comment einen argen Aussetzer und habe das Wort “manishry” benutzt, das ich vorher als mögliche Übersetzung für “hommerie” entdeckt hatte, das aber ein totales Kunstwort ist – und halt die ganzen üblichen Satzkonstruktionen.
    Mathe war wie gewohnt, also doof, nur mit dem Unterschied, dass ich diesmal sogar einige Fehler selber erkannt habe, aber vieles einfach hab so stehen lassen (und wer bitte verlangt, dass man Wurzelfunktionen einwandfrei ableitet? das ist Schikane…).

    Naja, wenn mein Matheabi nichts wird, werd ich eben Schriftsteller…

    Und bei dir? =)

  4. taohuayuan said

    ““manishry” benutzt, das ich vorher als mögliche Übersetzung für “hommerie””
    Jetzt bräucht ich das Verwirrt-am-Kopf-kratz-Smiley…(Zu welchem Thema hast du den Comment geschrieben?)

    “wie du vielleicht festgestellt hast”
    Nich mal Tschüss haste gesagt… (:P)

    “dass man Wurzelfunktionen einwandfrei ableitet”

    “Naja, wenn mein Matheabi nichts wird, werd ich eben Schriftsteller…”
    Du tust ja fast so, als wäre es nichts geworden o.O

    “1000 Wörter”
    Jaja, da soll man mindestens 600 schreiben und du machst gleich 1000 draus…

    Englisch war recht leicht, nur der Übersetzungstext war etwas fragwürdig, da ich mir nie sicher war, wie frei noch legitim ist – gerade Begriffe wie “plug point” oder “battery car” lassen sich nicht besonders elegant übertragen, zumindest war es mir nicht möglich.
    In Bio habe ich im Rahmen eines geistigen Generalaussetzers das Experiment teilweise falsch durchgeführt und den Stickstoffkreislauf habe ich wohl nicht vollständig. Aber was solls.
    Mathe…nun…ausnahmsweise habe ich zu fast allem was Kohärentes schreiben können.

  5. Benni said

    “Jetzt bräucht ich das Verwirrt-am-Kopf-kratz-Smiley…(Zu welchem Thema hast du den Comment geschrieben?)”
    Zu diesem “The distruction (Original mit dem vollkommen distroyten I) of the environment is the biggest crime of mankind”-Teil; im Grunde habe ich nur beweisen wollen, dass es sinnlos ist, von einem Verbrechen zu reden und dass man es lieber Katastrophe nennen sollte, alles andere wäre “manishry”, weil man den Leuten die Schuld gibt, die man selbst als Mensch ja auch trägt, und nebenbei “disastrous”, weil die Schuldfrage für die Lösung des Problems total unentscheidend ist… naja.

    “Jaja, da soll man mindestens 600 schreiben und du machst gleich 1000 draus…”
    Insgesamt! Der Comment war mit knapp 700 schon gemacht (und ich hab einiges aufgerundet *dumdidum*)

    “gerade Begriffe wie “plug point” oder “battery car” lassen sich nicht besonders elegant übertragen, zumindest war es mir nicht möglich.”
    Den plug-in point hab ich wie recharge point mit Aufladestation übersetzt, weil es nunmal wirklich nichts Adäquates gibt (“Steckerpunkt” \o/).

    Ich hoffe jedenfalls, dass dir das in Bio nicht allzu sehr das Genick bricht, in Englisch brauchst DU dir ja überhaupt keine Sorgen zu machen (du kannst nichts dafür, das ist deine Aura 😉 ), für Mathe drück ich dir auch mal die Daumen ;P .

    “Nich mal Tschüss haste gesagt…”
    Wegen Frau Krakau! Und weil ich so früh gegangen bin! Außerdem bist du ja immer so gegen gesellschaftliche Konventionen ;P .

  6. taohuayuan said

    “(Original mit dem vollkommen distroyten I)”
    Das war auch so ein Aha…?!-Moment während der Klausur.

    “Außerdem bist du ja immer so gegen gesellschaftliche Konventionen”
    Das klingt so 68er-mäßig…

    “(und ich hab einiges aufgerundet *dumdidum*)”
    Nach dem Prinzip “vier Zeilen zählen, Gesamtzeilenzahl schätzen und durch 4 dividieren, dann mal Wortzahl und 150 Wörter addieren, wegen Standardabweichung”?

    “im Grunde habe ich nur beweisen wollen”
    Das wird wieder “sehr philosophisch” wirken 😉

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