デスノ—トは面白いてすね – Review 1

January 10, 2009

Da Thalia es nun doch geschafft hat (weitaus langsamer als Amazon), die DVDs zu liefern, habe ich die Gelegenheit, ein paar Gedanken zu Death Note 1 und 2 niederzuschreiben. Eine Beurteilung des Inhalts wird wohl kaum jemand interessieren, also konzentriere ich mich auf die Sprache.

Vorerst aber einige Worte zur Überschrift. In Romaji sollte das desu nooto wa omoshiroi desu ne ergeben – “Death Note” ist interessant.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Eingabemaske für Japanisch überhaupt keinen Sinn ergibt – hinter das Prinzip, wie die Silben auf der Tastatur verteilt sind, bin ich noch nicht gekommen. “desu” ergibt vier nutzlose Hiragana statt てす, Kanji werden spontan generiert. Also habe ich jede Taste durchprobiert und jede Silbe einzeln eingetippt, für 面白 habe ich einfach Hanzi verwendet. Umständliche Methode, aber so gehts auch.

Wie schon angedeutet ist “Death Note” “Detective Conan” für Erwachsene. Der 高才生, hochbegabte Student, Light nutzt das Notizbuch eines 死神, Todesgotts, um die Welt von Verbrechern zu befreien und sich gottartig zu gebärden, der nicht minder intelligente Detektiv “L” jagt ihn. Die Story ist schnell erzählt, aber das Katz-und-Maus-Spiel sowie Lights Kreativität beim Ausdenken der Tötungsarten (bzw. Möglichkeiten zum Herausfinden der Namen der Opfer, die er ja in das Death Note schreiben muss) sind einfach faszinierend. Der Shinigami (死神) sorgt für Comic Relief.

Lights Monologue sind für mich überraschenderweise einigermaßen verständlich. Die (wenigen) weiblichen Charaktere haben eine so hohe Stimme, dass ich kaum etwas heraushören kann. (Das muss an der Sprache liegen, dieses Phänomen tritt sowohl bei Chinesinnen als auch bei Japanerinnen auf. Wenn ich Chinesisch spreche, habe ich eine weitaus höhere, mädchenhaftere Stimmlage…) Es gibt sogar einige Figuren, die mit Akzent zu sprechen scheinen. Ein sehr nerviges Detail bei Animes sind die Interjektionen – das ständige Auftreten von “Ooh” und “Un” wirkt nach einer Weile monoton und etwas hirnlos.

Auf jeden Fall liefert DN einen guten Einblick in die japanische Alltagskultur.

Disclaimer: Ich habe herzlich wenig Ahnung von Anime/Manga.

DN kommt weitestgehend ohne nackte Frauen aus (aber nicht ganz, 看上去大多数日本人是色狼!;) ) und trotz der Thematik mit geringem Gewaltanteil.

Der einzige Manga, den ich bisher einigermaßen gut kannte, ist Neon Genesis Evangelion, der mich wahrscheinlich ein wenig auf das Dystopia-Genre geprägt hat (von dem DN keine Elemente zeigt). Ansonsten tu ich mir von Zeit zu Zeit dieses Mädchen-Genre (Shojo?) mit Highschool-Abenteuern an, da die meisten derartigen Machwerke schön kopflos-inhaltsfrei-lustig sind und in völligem Kontrast zu meinen eigentlichen Interessen steht. So viel zum sprichwörtlichen Tellerrand.

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