很肉麻的Blogeintrag

January 28, 2009

Warum konvertiert die Google-Suche trad. Texte in simpl. Schriftzeichen? Jedenfalls, heute mal ein Ausschnitt aus den Lebenszielen eines Taiwanesen. (Oder wie in Xinhua-Sprech: “aus China’s Taiwan/der chinesischen Inselprovinz”; den Vogel hat aber eindeutig die Bezeichnung “Leiter der taiwanesischen Behörde für zivile Angelegenheiten” – übrigens mache ich mir nur über Vokabeln lustig, nicht über die Taiwanpolitik, nicht, dass sich jemand schon wieder berufen fühlt, mir Schelte zu geben…)

Wer applaudiert mir für die tolle Alliteration im Titel für den heutigen SdT? Fast so brilliant wie Flanzen-Fleisch , das es im Reformhaus gibt (und absolut grausam schmeckt – der Gulasch wie geschredderte Gürtel, die ChickenNuggets wie herzhaftes gepresstes Müsli, wird nur noch von den BioBio-Tofu-Bratlingen übertroffen) Fleisch-Flax erinnert mich ein bisschen an die fürchterlichen, meist verbuggten Übersetzungen von Inventargegenständen in Computerspielen (“Ein Buntaxt”, “Gemaltes Trollfett”). Apropos – Oblivion vermisse ich kein bisschen, obwohl es – einmal damit angefangen – addictive ist – aber nach dem geschätzten 70sten Obliviontor (Man kanns echt übertreiben), welches in der Landschaft spontan auftauchte kam die Erkenntnis, dass selbst  CallofDuty abwechslungsreicher ist – sogar im Mehrspielermodus (Wo ich schonmal – vor langer Zeit – auf einen Negativrekord von 40 downs in 3 Minuten kam, auf einem russischen Server). Interessiert sich jemand hier überhaupt für Computerspiele? Nicht? Willkommen im Club.

Ich gebe es zu: Ich versuche nur, mich davon abzulenken, dass ich noch einen Essay zum Thema Todesstrafe für Ethik fertigstellen muss [Schreib mal eine Erörterung zu “Wahrheit macht frei” im Kontext von Johannes 8:35, ohne wie ein Prediger zu klingen.] und eine Gruppenarbeit für Geschichte allein bearbeiten kann [Die nie überhaupt zustande gekommen wäre, wenn ich nicht in der Deutschstunde vorher ]. Sollte ich überhaupt so darüber denken? Ich finde es nur bewundernswert, wie ruhig andere Leute bei sowas bleiben können.

Wenn wir gerade bei Johannes sind: „Wenn ihr denen vergebt, die euch Böses angetan haben, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr euch weigert, andern zu vergeben wird euer Vater euch auch nicht vergeben“ Dass das so schwer ist! Vorallem, wenn man so versagensfixiert ist wie ich.

Introvertiertheit geht fast zwangsläufig mit zuviel Introspektive einher und ist letztendlich Grundlage für selbsterniedrigenden Egoismus – durch Fixierung auf eine Art Opferstatus sogar gewissermaßen Arroganz. Puh, ich kann nicht sagen, dass ich mich jetzt besonders gut fühle. Wahrheit  aber gibt Freiheit, trotz allem.

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