Immersion – der erste-zweite Versuch

April 5, 2009

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[So möchte ich einmal wohnen]

Just kidding – aber so abwegig wäre es gar nicht, oder?

Titelbezug: Richtig gelesen. Überraschenderweise war mein bisheriger früherer Lernstil  (bei Sprachen, für die überwiegende Mehrheit der Schulfächer wurde nach dem Hefter-dreimal-angucken-Prinzip gelernt) bereits durch vielfältige Immersionsgelegenheiten geprägt, auch wenn es mir kaum bewusst war. Unglücklicherweise waren die letzten Wochen absolut ungünstig (ich habe wahrscheinlich mehr Zeit mit [hoffnungslosem] Französischlernen als mit Chinesisch verbracht), was das private Lernen betrifft. Nach der Osterfreizeit werde ich im Vergleich zu vorher massig Zeit haben – auch wenn ich mich auf das Abi vorbereiten muss, aber das sollte, von der mündlichen Prüfung abgesehen, schnell über die Bühne gehen.

Daher stehen mir 53 Tage (nach den Prüfungen, exklusive Ganztagsveranstaltungen wie dem letzten Schultag) vollständig zur Verfügung ->
53d*18h = 954h -> 954h + 12d*4h = 1002h Davon 600h “tatsächliche Lernzeit”, 402h “passives Lernen” (Podcasts, reading for pleasure, TV).

Insgesamt können damit 600h Hörtraining erreicht werden, mindestens 100h Schreibübungen (ja, handschriftlich – wie ich es hasse…) sollten dann noch möglich sein, der Rest (300h) sollte Vokabel-in-Kontext-Lernen und Grammatik/Anwendung umfassen. Klingt doch erst einmal  nicht schlecht. Auf Grund der Tatsache, dass Mitte Juli meine 7 Wochen in China beginnen, werde ich bis dahin ausschließlich Chinesisch lernen, von einer Podcastserie für chinesischsprachige Japanischlerner (d.h. 90% Chinesisch) abgesehen. Im Land selbst dürften 10h Lernzeit pro Tag (überwiegend passiv?) realistisch sein, also >500h. Nach diesem Plan müsste ich zum Zeitpunkt der Heimreise Proficiency (>2200h Gesamtlernzeit) erreicht haben – theoretisch 😉 . Vorsichtshalber werde ich den MP3-Player (Ja, ich habe wieder einen!) auch nachts laufen lassen (>800h), auch wenn “Lernen im Schlaf” an sich ein Mythos ist. Für Japanisch hätte ich bis Semesterbeginn genau 1 Monat Zeit: 14h*35d = 490h.

Warum weniger tägliche Lernzeit für Japanisch? 1. Die Kanji dürften zu 70%-100% bekannt sein. 2. Ich habe vor, mich auf Mathe etwas vorzubereiten. 3. Völlig verrückt will nach diesen Ferien auch nicht sein.

Für die Abiturzeit, versuche ich, 40:60 aufzusplitten: 35d*14h= 490h davon Chinesisch(35)/Französisch(5): 171h/24,5h; davon Abi <300h.

Zum Lesen der noch ausstehenden 20 Bücher (immerhin, um Neujahr herum waren es noch etwa 40) komme ich so zwar nicht, aber Jane Austen und Marx kann ich auch mit 50 noch lesen, Sprachen lernen aber wohl kaum…

Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen.

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